Anna Schwenke

Heilpraktikerin

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Tuina

- Tuina – die chinesische Heilmassage
- Energie in Bewegung
- Akupunktur ohne Nadel
- Qi Gong - Tuina
- Kinder-Tuina, die sanfte Alternative

 

 

 

Tuina – die chinesische Heilmassage

Die Tuina-Behandlung als eine der fünf Säulen der TCM setzt einen umfassenden und ganzheitlichen Blick auf den Zustand des Patienten, seine Lebensumstände, seine Ernährungslage und sein psychisches Gleichgewicht voraus, denn nach chinesischem Denken wird Krankheit als Störung des Energieflusses verstanden.

Tuina ist eine chinesische Heilmassage, die sich wie die Akupunktur auf die Lehre von den Leitbahnen, den Meridianen, stützt. Sie folgt also ebenso den theoretischen Grundlagen der chinesischen Medizin.

Sie wird sowohl zur Behandlung vielerlei akuter und chronischer Erkrankungen (Störungen und Verletzungen des Bewegungsapparates, physiologische Störungen der inneren Organe, psychisches Ungleichgewicht, akute Symptome wie Magenschmerzen oder Migräne, Vorbeugung und Behandlung von Herzerkrankungen) als auch zur Prävention eingesetzt. 

Im Gegensatz zur westlichen Massage wird die chinesische Massage am bekleideten Patienten durchgeführt. 

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Energie in Bewegung

Die Wirkung der Massage beruht auf einer "Öffnung" blockierter Leitbahnen und der Anregung des Blut- und Energiekreislaufs, um im Sinne der chinesischen Medizin „die Lebensenergie, das Qi, zu mobilisieren“:

Dort wo ein Qi-Übermaß ist, wird sie ausleitend angewendet, wo ein Qi-Mangel ist, zuführend und wo eine Qi-Stagnation ist, bewegend.

So werden die Energieleitbahnen (Meridiane) und Akupunkturpunkte stimuliert und Qi-Blockaden gelöst.

Die Behandlung strebt die Beseitigung der krankmachenden Störungen, die Förderung der physiologischen Funktionen und damit die Harmonisierung der psychischen und physiologischen Aktivität des Patienten an - immer mit dem Ziel, das gestörte Gleichgewicht von Yin und Yang wiederherzustellen.

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Akupunktur ohne Nadel

Die Tuina-Massage hat eine jahrhundertealte Tradition, die sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelte und viele unterschiedliche Techniken in sich vereint.

Die beiden Grundtechniken TUI FA „schieben“ und NA FA „greifen“, die der Massage ihren Namen gaben, stehen symbolisch für die vielfältigen Techniken, die diese Methode in sich vereint:

Mit unterschiedlicher Intensität und durch den Einsatz verschiedener manueller Techniken mit Fingerkuppen, Handballen, Handfläche oder Ellenbogen, durch Reiben, Schieben, Drücken, Streichen, Kneten, Kneifen, Zwicken, Klopfen, Rotieren usw. wird die Behandlung individuell auf das Empfinden und das Krankheitsbild des Einzelnen abgestimmt.

Tuina beinhaltet auch einfache Techniken der direkten Manipulation von Gelenken, Muskeln und Sehnen im Sinne der Chiropraktik.

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Qi-Gong-Tuina

Der Qi-Fluss  des Patienten wird nicht nur durch die manuellen Methoden der Tuina – Massage harmonisiert, sondern kann außerdem dadurch ausgeglichen werden, dass das innere Qi des geübten Therapeuten den Patienten durchströmt.

So wird aus der Tuina-Behandlung mehr als eine nur mechanische Abfolge von Handgriffen. Die Wirkung erfolgt gleichermaßen auf der körperlichen wie auf der energetischen Ebene.

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Kinder-Tuina,  die sanfte Alternative

Tuina ist auch und gerade bei Kindern hoch wirksam. Nicht umsonst ist die Zeit der Kindheit in der chinesischen Betrachtungsweise dem Element Holz zugeordnet: es ist biegsam, wenn es jung ist, es wächst und dehnt sich aus.

Haut, Muskeln und Knochen sind bei Kindern noch zart und weich, und der kindliche Organismus ist ganz besonders empfänglich für Reize, die auf ihn einwirken.

Für positive – die Entwicklung fördernde - genauso wie  für negative und hemmende.

In einer Zeit, in der das Umfeld die natürlichen Bestrebungen des Kindes nach Bewegung, nach Wachstum, nach geistiger Entfaltung wenig unterstützt - langes Sitzen in der Schule, vor dem Fernseher oder dem Computer tun ein Übriges – finden sich besonders viele Entwicklungsverzögerungen, Haltungsschäden und Verhaltensauffälligkeiten (z.B. ADHS).

Krankheitsauslösende Faktoren können in den kindlichen Organismus leicht eindringen und führen schneller als beim Erwachsenen zu vielerlei akuten Erkrankungen.

Tuina hat sowohl entspannende als auch kräftigende Wirkung und wird traditionell angewendet bei:

· Erkältungen (Husten, Schnupfen)
· Ohrenschmerzen
· Verdauungsstörungen wie Erbrechen, 
  Übelkeit, Durchfall, Verstopfung

·
Essstörungen

· Schlafstörungen
· Bettnässen
· Schwächezuständen
· Tonusstörungen und Krämpfen
· Lungenproblemen und Atemstörungen
· Ängsten
· Konzentrationsmangel
· Schulschwierigkeiten
· Immun- und Organschwäche
· Koordinationsstörungen und Trägheit

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